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Sport-Echo (SE): Herr Marczynski, zunächst einmal natürlich herzlich willkommen hier in Rosenheim bei der DJK. Wie fühlen Sie sich? Wolle Marczynski (WM): Vielen Dank! Mir geht es gut und ich freue mich sehr, nach einigen Jahren im Ausland (Österreich, Spanien, Uruguay; d. Red.) endlich einmal in Deutschland tätig sein zu können. Dazu noch bei einem Klub in meiner oberbayerischen Heimat und dann auch noch in der 2. Bundesliga - wunderbar! SE: Wie kam es zu Ihrem Wechsel von La Luz FC zur DJK Rosenheim? WM: Das ist eigentlich eine längere Geschichte. Um es abzukürzen: in Uruguay gab es leider immer wieder massiven Ärger mit ein paar anderen Managern und ich war das ständige Theater dort einfach leid. Deshalb habe ich nach einem neuen Klub gesucht. Dabei stieß ich auch auf die DJK Rosenheim. Und nachdem ich mich etwas über den Verein informiert hatte, stand meine Bewerbung fest. SE: Aus dem südamerikanischen Uruguay ins winterlich kalte Oberbayern. Nach mehreren Jahren bei La Luz FC nicht nur ein Temperatur- sondern auch eine Art Kulturschock? WM: Nein, kein Kulturschock. Ich stamme ja aus Oberbayern - trotz meines etwas ungwöhnlichen Namens. Und ich hatte ja den Kontakt nach Europa nie abreissen lassen. Die Temperaturen waren natürlich anfangs noch ungewohnt, aber inzwischen habe ich mich auch daran wieder gewöhnt. SE: Sie und Ihre neue Mannschaft haben sich ganz offensichtlich ja sehr schnell gefunden. Passt da wirklich schon alles? WM: Zunächt mal möchte ich hier schon festhalten, dass ich eine gute Mannschaft übernommen habe. Das gesamte Team hat ein großes Leistungspotential. Natürlich ist es sowohl für die Mannschaft als auch für den Trainer immer etwas schwierig, wenn mitten unter der Saison ein Trainerwechsel erfolgt. Aber wir haben das gemeinsam sehr gut hinbekommen und die Erfolgskurve wieder bekommen. SE: Erst eine Niederlage mussten Sie mit Ihrem Team hinnehmen - die aber dafür ausgerechnet vor eigenem Publikum im Viertelfinal-Hinspiel des Ligapokals. Besonders bitter? WM: Klares ja! Ein Heimspiel zu verlieren ist von Haus aus immer noch ein Stück unerfreulicher, als wenn man auswärts verliert. Dass es auch noch das Hinspiel im Ligapokal-Viertelfinale war, ist umso ärgerlicher, zumal es sich bei Hörschweiler ja um einen sehr, sehr starken Gegner handelt. SE: Sie haben es schon angesprochen - der Gegner war Hörschweiler. Ist es denn nicht weniger schlimm, gegen einen solch hochkarätigen Gegner zu verlieren, als beispielsweise gegen ein Team aus dem Tabellenkeller? WM: Nun, vom Image her mögen Sie durchaus Recht haben. Ich aber betrachte das Ganze erstmal von der sportlichen Seite her und da muss ich sagen, ist eine Niederlage gegen einen solchen Gegner natürlich nur sehr, sehr schwer wieder auszubügeln. SE: Wie sehen Sie denn nun die Chancen Ihrer Mannschaft, vielleicht doch noch das Halbfinale im Ligapokal zu erreichen? WM: Natürlich haben wir noch eine Chance. Aber realistisch betrachtet muss ich sagen, sehe ich Hörschweiler bereits im Halbfinale. Unsere Chancen würde ich mal irgendwo bei 20:80 ansiedeln. SE: Sie werfen also die Flinte schon ins Korn und konzentrieren sich voll auf den Aufstiegskampf in der Liga? WM: Ich werfe die Flinte niemals vorab ins Korn und wir werden das Rückspiel auch keineswegs als lockere Trainingseinheit angehen. Wir werden auch in Hörschweiler unsere Chance suchen und das Spiel keinesfalls abschenken. Aber klarer Favorit ist nun einmal Hörschweiler. Die können die Partie erstmal ganz entspannt angehen, denn wir müssen ja mindestens zwei Tore machen um weiter zu kommen. Selbst ein 1:0-Sieg würde uns nicht helfen. SE: Wie sind Ihre Ziele für diese Saison in der Liga? WM: Wir sind jetzt erstmal vom fünften auf den zweiten Tabellenplatz vor gekommen und nur noch einen Punkt hinter Tabellenführer Hörschweiler. Andererseits darf man aber auch nicht übersehen, dass unser Vorsprung auf Platz 4, also den ersten Nicht-Aufstiegsplatz, auch nur sechs Punkte beträgt. Von daher werden wir gut daran tun, weiterhin an meiner Philosophie festzuhalten und nur von Spiel zu Spiel zu denken. SE: Aber Sie müssen doch ein Ziel haben, das Sie mit Ihrer Mannschaft erreichen wollen. WM: Ich denke, alle Teams von Platz 1 bis Platz 7 in der aktuellen Tabelle kämpfen um den Aufstieg in die 1. Bundesliga - also auch wir. So häufig bekommt man - noch dazu als relativ kleiner Verein wie die DJK Rosenheim - nicht die Chance, in Deutschlands Fußballoberhaus spielen zu dürfen. Wir werden also versuchen, am 34. Spieltag einen der drei vorderen Plätze zu belegen. SE: Kurzfristig also der Aufstieg als Ziel - aber wie geht es dann weiter? WM: Wir stecken da in einer nicht unproblematischen Situation. Meine Vorgängerin Frau Pehlic hatte offenbar eine völlig andere Philosophie als ich sie habe. Die Sponsorenverträge beispielsweise sind mir persönlich zu lange ausgehandelt, ich bevorzuge Ein-Jahres-Verträge, denn so kann man immer schneller auf Veränderungen reagieren. Auch die Vertragssituation bei den Spielern ist nicht eben die glücklichste. Alle Spieler haben langfristige Verträge, die noch für drei Saisons gültig sind. Abgesehen davon, dass dem Verein dadurch fast der gesamte Handlungsspielraum genommen ist, halte ich es für äusserst ungünstig, dass alle Verträge zeitgleich auslaufen. Dadurch gerät der Klub viel zu sehr unter Druck. Und schließlich ist auch die wirtschaftliche Gesamtsituation nicht die beste. Es ist sehr fraglich, ob wir diese Saison schuldenfrei überstehen. Ich rechne durchaus damit, dass wir dieses Spieljahr nicht nur mit einem Minus, sondern auch im Minus abschliessen werden. SE: Das sind nicht eben optimale Voraussetzungen für eine längerfristige Planung. Dennoch - wie geht es weiter mit Spieler-Neuverpflichtungen, mit dem Stadionausbau? WM: Unsere finanzielle Lage ist aktuell so, dass sich Spieler-Neuverpflichtungen beinahe von selbst verbieten. Die Zahlung von Ablösesummen ist aktuell ausgeschlossen, so dass wir ohnehin allenfalls Spieler, deren Verträge auslaufen und die deshalb ablösefrei zu haben sind, verpflichten können. Aber auch da müssen wir sehr genau in Bezug auf Gehälter und Handgeldzahlungen kalkulieren. Wir werden versuchen, für das zentrale Mittelfeld und die Innenverteidigung noch je einen Spieler zu holen, da wir auf diesen Positionen unterbesetzt sind. Ob uns das gelingen wird, bleibt abzuwarten. In den letzten zwei Wochen haben wir mit Ton Weidmann, Jouke Buskirk und Emilio Alonso drei junge vereinslose Spieler unter Vertrag nehmen können. Doch diese drei Jungs sind Spieler für die Zukunft, keine aktuellen Verstärkungen. Ich werde versuchen, sie durch gezieltes Training und einige Kurzeinsätze bis zur Sommerpause näher an den Stammkader heran zu führen, damit sie dann zur nächsten Saison richtig angreifen können. Was das Stadion angeht, so haben wir auf der Nordtribüne 750 Steh- in Sitzplätze umgebaut. Mehr ist aus finanziellen Gründen momentan allerdings schlicht nicht möglich. Ein Stadionausbau ist aktuell aber ohnehin kein Thema bei uns. Unser Hauptaugenmerk liegt momentan darauf, die vorhanden Stehplätze auf der Nordtribüne in Sitzplätze umzugestalten. Ausserdem wollen wir die Süd- und die Westtribüne noch überdachen, um unseren Fans ein komplett überdachtes Stadion anbieten zu können. Die Südtribüne soll ebenfalls nur noch eine reine Sitzplatz-Tribüne sein, lediglich die Westtribüne soll als Stehplatz-Tribüne für unsere Fans erhalten bleiben. Allerdings wird die Umsetzung dieser Pläne sicher noch mehrere Saisons in Anspruch nehmen. SE: Das Oberbayern-Derby gegen Ismaning am vergangenen Wochenende konnte Ihr Team knapp, aber völlig verdient mit 2:1 für sich entscheiden. Mit der Partie bei Kickers Würzburg wartet nun das nächste Derby auf Sie. Sind diese Spiele besonders wichtig für Sie? WM: Aus sportlicher Sicht ist jedes Spiel gleich wichtig. Egal, wie der Gegner heisst - für einen Sieg gibt es drei Punkte. Aber natürlich sind diese Derbys für uns alle immer etwas Besonderes was die Stimmung, den Flair und die Atmosphäre angeht. Ein Derbysieg ist nochmal eine Spur schöner. SE: Herr Marczynski, wir danken Ihnen sehr für dieses offene Gespräch und wünschen Ihnen und Ihrem Team weiter alles Gute und viel Erfolg. Soweit also das angekündigte Interview mit dem neuen Teammanager der DJK Rosenheim. Wir sind gespannt, wie sich die angespannte wirtschaftliche Situation bei den Oberbayern entwickelt. Gelingt der Aufstieg in die 1. Liga, könnte dies ein ganz wichtiger Schritt zur Verbesserung der Gesamtsituation sein. Bleibt Rosenheim allerdings in der 2. Liga hängen, ist es fraglich, ob sich der Klub diesen Kader weiterhin leisten kann. Der Verkauf von Spielern allerdings dürfte dann wiederum aus sportlicher Sicht problematisch werden. Ihre Sport-Echo Fußballredaktion |
"Wir haben mit Njazi Kallio ein Gespräch geführt. Er möchte sich gerne schneller Entwickeln und fühlt sich angeblich nicht wohl im Team. Zwar hat er noch lange Vertrag, aber wir haben abgemacht das er gehen kann wenn ein passendes Angebot kommt.", so Andy Muhle Soll da wirklich ein weiterer Topspieler den Verein verlassen?? Oestinghausen hat in den letzten Jahren immer wieder kleine Talente hervorgebracht. Der Lohn ist eine sich positiv entwickelnde sportlich Leistung. Wir drücken die Daumen das es so weiter geht. "Georges Leclair bekommt bei uns täglich so viel Geld wie die versammelten Journalisten hier im Raum in einem Monat - und zwar alle zusammen. Es ist mehr als selbstverständlich, dass Georges Leclair dafür seine Leistung bringen muss - auch wenn er meint, es gehe nicht mehr!" - so der Teammander seines neuen Arbeitgebers. Die Verpflichtung von Georges Leclair hat sich SC Ratingen was kosten lassen: 22.540.000 Credits flossen zu seinem alten Team Messiniakos. Ob es wirklich ein gewinnbringendes Geschäft war wird man sehen. "Maurice Grimm bekommt bei uns täglich so viel Geld wie die versammelten Journalisten hier im Raum in einem Monat - und zwar alle zusammen. Es ist mehr als selbstverständlich, dass Maurice Grimm dafür seine Leistung bringen muss - auch wenn er meint, es gehe nicht mehr!" - so der Teammander seines neuen Arbeitgebers. Die Verpflichtung von Maurice Grimm hat sich SC Ratingen was kosten lassen: 20.000.000 Credits flossen zu seinem alten Team FC Martigues. Ob es wirklich ein gewinnbringendes Geschäft war wird man sehen. 1.FC Kleve - Zehdenick FC Augsburg - BSG Chemie Leipzig TeBe Berlin - SV Bremen Hörschweiler - DJK Rosenheim Somit stehen sich also in drei Begegnungen jeweils Tabellennachbarn gegenüber. Schon das schwäbisch-sächsische Duell zwischen FC Augsburg und BSG Chemie Leipzig, also Siebter gegen Sechster der zweiten Liga, sorgt für Aufregung. Gesteigert wird das Ganze noch durch die nächste Begegnung, den hier stehen sich TeBe Berlin und SV Bremen gegenüber - also der Vierte und der Dritte der Hinrundentabelle. Und als ob das nicht schon gereicht hätte, hat Preiter noch einen drauf gesetzt, denn der absolute Kracher in diesem Viertelfinale ist Zweifellos das Duell zwischen Tabellenführer Hörschweiler und dem Zweitplatzierten DJK Rosenheim. Und das vierte Viertelfinale tragen 1.FC Kleve und Zehdenick gegeneinander aus. Es ist also jede Menge Spannung garantiert und wer hier im Vor- oder auch im Nachteil ist in den jeweiligen Partien lässt sich heute noch nicht sagen. Wir, liebe Leser, freuen uns schon auf spannende, auf hochinteressante und auf packende Duelle um den Halbfinaleinzug. Ihre Sport-Echo Die Oberbayern, die unter Ihrem neuen Teammanager noch ungeschlagen sind, bestreiten daher lediglich ein Vorbereitungsspiel. Noch von der ehemaligen DJK-Teammanagerin vereinbart, wird das Team von Wolle Marczynski beim chilenischen Topklub CD Palestino antreten. Dazu der neue Teammanager der Oberbayern: "Ich bin über dieses Spiel nicht eben glücklich, aber es war zu spät um abzusagen. Aber sehen wir es einfach mal positiv: Palestino spielt in über 2000 Meter Höhe - da wird die Begegnung zum zusätzlichen Ausdauertraining für meine Spieler." Man darf gespannt sein, ob die Erfolgsserie der Rosenheimer, die derzeit sehr stark spielen und gut in Form sind, nach der Winterpause weiter anhält. Ihre Sport-Echo Fußball-Redaktion Der Nachfolger der vor ein paar Wochen zu Lechia Gdansk in die zweite polnische Liga abgewanderten Alisa Pehlic kommt aus Uruguay vom dortigen Erstliga-Klub La Luz FC, wo er rund 5 1/2 Jahre tätig war. In der heute kurzfristig einberufenen Pressekonferenz des Rosenheimer Klubs waren aus zeitlichen Gründen nur wenige Fragen an den neuen Teammanager selbst zugelassen. Präsident Becherbauer stellte jedoch ein umfassendes Interview mit dem neuen Teammanager spätestens in der Winterpause in Aussicht. Der neue DJK-Teammanager Wolle Marczynski äusserte seine große Freude über sein Engagement bei den Oberbayern. Sein Ziel sei es zunächst einmal den Einzug ins Ligapokal-Viertelfinale zu schaffen und bis zum Saisonende um den Aufstieg ins Fußball-Oberhaus mitzuspielen. Ansonsten wolle er sein neues Team schnellstmöglich genau so gut wie sein bisheriges kennenlernen und sich einen möglichst umfassenden Überblick über die Liga verschaffen. Zu den Gründen für seinen Wechsel aus Südamerika nach Deutschland machte der neue Teammanager keine Angaben und verwies diesbezüglich auf das bereits von Präsident Becherbauer angekündigte ausführliche Interview. Wir wünschen dem neuen Mann auf der Kommandobrücke bei den Oberbayern viel Glück und Erfolg. Ihre "Sportecho" Fußball-Redaktion Dabei empfängt der Tabellendreizehnte - VfL Halle den Tabellenfünften - Hallescher FC. Während der HFC gut in die Saison gestartet und bisher noch ungeschlagen ist, muss der VfL kämpfen um ein wenig von den Abstiegsplätze wegzukommen. "Dennoch wird es kein Selbstläufer und gerade im Derby vor heimischer Kulisse wird der VfL alles geben um als Sieger vom Platz zu gehen." so HFC-Teamchef Almeida. Eine Stadt im Außnahmezustand - ein Derby was die Fans elektrisiert. Aber auch die Stadt, die Sicherheitskräfte und die Polizei arbeiten auf Hochtouren um ein reibungsloses Spiel und die Sicherheit vor, während und nach dem Spiel zu gewährleisten. Erwartet werden 11.000 Zuschauer, man hofft jedoch das die restlichen Karten noch über den Tisch gehen und das Stadion somit ausverkauft sein wird. Anpfiff im Stadion am Zoo ist 20.30Uhr. Der Name des geheimnisumwoben Fussballprofis ist Manfred Hübner. Er stand noch bis gestern im Dienste von Borussia Frankfurt und soll noch heute an seine neue Wirkungsstätte kommen. Über die Transfersumme wurde zwar Stillschweigen vereinbart. Doch unsere Zeitung kann über eine Ablösezahlung in Höhe von 22.154.200 Credits berichten. Manfred Hübner selbst erklärte kurz zum Transfer: "Da die sportlichen Vorraussetzungen bei SC Ratingen sehr gut sind, habe ich mich dazu entschlossen, zu SC Ratingen zu wechseln." Das üppige Handgeld und ein um einiges aufgebessertes Gehalt sollten bei seiner Entscheidung, zu SC Ratingen zu gehen angeblich keine Rolle gespielt haben. Na wer's glaubt... |
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